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Rückblick Landespräventionspreis 2019

Der Landespräventionsrat lobte erneut den „Landespräventionspreis Sachsen-Anhalt“ aus, um besonders herausragende kriminalpräventive Projekte und Initiativen in Sachsen-Anhalt zu ehren und landesweit vorzustellen.

Das Wettbewerbsthema lautete: „Gegen Gewalt im sozialen Nahraum“.


>>> Die Preisträger des Landespräventionspreises 2019

>>> Weitere Wettbewerbsteilnehmende des Landespräventionspreises 2019

>>> Die Jury

>>> Die Preisverleihung

Die Preisträger des Landespräventionspreises 2019

Am 20. November 2019 wurde erneut der Landespräventionspreis Sachsen-Anhalt 2019 in der Industrie- und Handelskammer Magdeburg, mit dem Thema "Gegen Gewalt im sozialen Nahraum" an drei herausragende kriminalpräventive Projekte vergeben. Der Landespräventionspreis war mit insgesamt 3.500,- Euro dotiert: 

1. Platz:  

2.000,- Euro

2. Platz:

1.000,- Euro

3. Platz:

   500,- Euro

Für den Wettbewerb hatten sich insgesamt fünf Projektträger beworben. Die drei Preisträger wurden von einer unabhängigen Jury ausgewählt.

Alle Gewinner wurden mit einem Scheck und einer Urkunde für ihre beachtlichen Projekte gewürdigt.
Der Landespräventionsrat gratuliert noch einmal allen Preisträgern ganz herzlich.

Laudatio zum Landespräventionspreis

Referentin: Frau Antje Ludwig
Der Paritätische Sachsen-Anhalt e. V.
Laudatio

1. Platz: Ganztagsschule "Anne Frank" Hettstedt: "Coole Schule - kreativ gegen Drogen und Gewalt"

E-Mail-Adresse:               Internet:
pdetto(at)gts-Hettstedt.de www.gtshettstedt.de

Die Ganztagsschule "Anne Frank" Hettstedt hat im Rahmen einer Projektwoche ein gemeinsames Drogen- und Gewaltpräventionsprojekt ins Leben gerufen. Die Schüler*innen der Klassenstufen 5 bis 10 wurden durch geschulte Lehrkräfte und Fachexperten über Drogen und ihre gravierenden Folgen aufgeklärt. Zudem fanden Informationsgespräche mit ehemals Betroffenen statt. Durch kreative Programmpunkte, wie das Verfassen eines Songtextes und das Bauen von Cajons mit der Botschaft: "Gegen Drogen und Gewalt", möchten sie Aufklärungsarbeit leisten.

Ziel ist, Schüler*innen für die Thematik zu sensibilisieren und Alternativen zu schaffen, um Drogen entgegenzuwirken und Gewalt zu verhindern.

2. Platz: Hochschule Merseburg: "Familienorientierung im Jugendstrafvollzug"

E-Mail-Adresse:               Internet:
Jens.borchert(at)hs-Merseburg.de www.hs-merseburg.de

In dem Projekt wurden durch die Methoden der Peer Education verschiedene Formen der Zusammenarbeit von jugendlichen Inhaftierten und ihren Angehörigen in Kooperation mit der Jugendanstalt Raßnitz/Sozialdienst und Psychologischer Dienst geübt. An drei Projekttagen wurden unterschiedliche Stationen z. B. Haftentlassungsvorbereitung, Gesprächsführung, gemeinsame Freizeitgestaltung und Kochen angeboten.

Ziel des Projektes ist es, die Familiensituation zu stärken und einen verträglichen, gewaltfreien Umgang miteinander zu erreichen.

3. Platz: Villa Jühling e. V.: "Strampeln für Zivilcourage"

E-Mail-Adresse:               Internet:
hallenord(at)villajuehling.dewww.villjuehling.de

Das Fahrradkino-Projekt fand im Rahmen der Bildungswoche "Gegen Rassismus" in Heide Nord statt. 45 Teilnehmende unterschiedlichen Alters nahmen an der Aktion teil. Die Kinoanlage wurde durch das gemeinschaftliche Strampeln mit Strom versorgt. Es wurden Kurzfilme zu den Themen Anti-Rassismus und Zivilcourage gezeigt. Gemeinsam wurde über Maßnahmen diskutiert, um die Sicherheit in der Stadt zu stärken und ein friedliches Miteinander zu gewährleisten.

Ziel des Projektes ist es, Perspektiven zu entwickeln, um Gewalttaten und Diskriminierung in Zukunft zu verhindern. Ferner stärkt es das Miteinander der Anwohner*innen im Quartier und dient dem Erfahrungsaustausch.

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Weitere Wettbewerbsteilnehmende des Landespräventionspreises 2019

AG Schutzengel: "Kinderschutzveranstaltungen"

E-Mail-Adresse:               Internet:
AGSchutzengel(at)aol.comwww.agentur-schutzengel.de

Das Projekt fördert den spielerischen Dialog mit Kindern im Alter von vier bis zehn Jahren.

Ziel des Projektes ist, den Kindern die Angst zu nehmen, ihr gesundes Selbstbewusstsein zu fördern und ihnen verständlich zu machen, dass auch Kinder Rechte haben. Dafür wurden Verhaltenstrainings, Puppen- und Rollenspiel sowie Elternseminare und Sprechstunden für Eltern und Kinder im Jahr 2018 durchgeführt.

Sozialer Dienst der Justiz, Tim Marx: "Anti-Gewalt-Training (AGT) Magdeburg - konfrontativer Ansatz zur Resozialisierung und Gewaltprävention"

E-Mail-Adresse:               Internet:
j.thiemann(at)eltern-ag.dewww.antigewalttraining-magdeburg.de

Das Anti-Gewalt-Training (AGT) Magdeburg ist eine deliktbezogene Trainingsmaßnahme für gewaltauffällige Personen. Das Konzept wurde von Tim Marx entwickelt und seitdem regelmäßig u. a. in der JVA Magdeburg für inhaftierte Gewalttäter*innen oder ambulant in den Räumen des Sozialen Dienstes der Justiz angewandt. Das AGT beinhaltet 25 Treffen á 3,5 Stunden. Die Teilnehmenden befassen sich mit Tatkonfrontationen, Empathietraining, Körpersprache, Kommunikation und Deeskalationstraining.

Ziel der Intensivmaßnahme sind Resozialisierung sowie Gewaltprävention und die damit verbundene Entlastung der Gesellschaft. Die Betroffenen lernen, den Gewaltkreislauf zu durchbrechen und im Leben soziale Verantwortung zu übernehmen.

Die Jury

Nachfolgende Personen gehören der Jury zur Auswahl der Preisträger im Wettbewerb "Landespräventionspreis Sachsen-Anhalt 2019" an (v. l. n. r.):

Max Lindner

Deutscher Familienverband, Landesverband Sachsen-Anhalt e. V.
Beratungsstelle ProMann

Jennifer Schmidt

Landesverband für Kriminalprävention und Resozialisierung
Sachsen-Anhalt e. V. 

Bettina Wenke

Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt

Sabine Fiebig

Landkreistag Sachsen-Anhalt

Heiko Hübner

Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt

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Die Preisverleihung

Eine Zusammenfassung der Verleihung des Landespräventionspreises 2019 können Sie sich hier anschauen.

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