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Referent*innen | Vorträge

Prof. Dr. Nivedita Prasad | Professorin für Handlungsmethoden und genderspezifische Soziale Arbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin

 

Digitale Gewalt - Eine Einordnung aus Forschungssicht

Die digitale Gewalt, insbesondere mit Blick auf die Geschlechtsspezifik, wird der Schwerpunkt dieses Vortrags sein.

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Claudia Pietschmann | Referentin für Prävention in der Bundesgeschäftsstelle WEISSER RING e. V.

 

Digitale Gewalt aus Opfersicht - Hilfsangebote des Weissen Ring e. V.

Aus der täglichen Arbeit mit Betroffenen wissen die Opferhelfer:innen des WEISSEN RINGS, mit welchen Folgen Betroffene von digitaler Gewalt zu kämpfen haben. Diese Straftaten haben über das Internet hinaus schwerwiegende Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen und gleichzeitig wird ihnen weiterhin von der Gesellschaft viel zu selten Beachtung geschenkt. Umso wichtiger ist es zu verstehen, wie diese Delikte funktionieren und wie man dafür sensibilisieren und aufklären kann. Denn Wissen ist der beste Schutz. Der Vortrag „Hilfe für Opfer digitaler Gewalt“ wird im Besonderen auf die Themen Cybermobbing, Hate Speech und (Cyber-) Stalking eingehen und die Opferperspektive beleuchten.
 

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Andrea Wegner | Geschäftsführerin des Deutschen Kinderschutzbundes, Landesverband Sachsen-Anhalt

 

Digitale Gewalt gegen Kinder - Hilfetelefone für Kinder und Eltern

Seit mehr als 40 Jahren gibt es in Deutschland ein kostenfreies anonymes Beratungstelefon für Kinder und Jugendliche mit 90 Standorten bzw. Anschlüssen bundesweit. In Sachsen-Anhalt gibt es diese Telefone jeweils in Halberstadt, Halle (Saale) und Magdeburg. Sie stehen jedem Kind im Land zur Verfügung. Seit nunmehr über 20 Jahren unterhält der Dachverband Nummer gegen Kummer e. V. ebenfalls das bundesweite Elterntelefon mit bundesweit rund 70 Standorten. Davon gibt es insgesamt zwei in Sachsen-Anhalt an den Standorten Halle (Saale) und Magdeburg. Das Zuhören und Nachfragen sowie die Benennung von möglichen Hilfen machen die Telefone zu einem wirksamen, niedrigschwelligen und unverzichtbaren Instrument des primären präventiven Kinderschutzes. 

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Max Neuhäuser | Referent des Projektes "fairsprechen - Hass im Netz begegnen" von fjp>media e. V.

Hass im Netz - Eine Gefahr für die Demokratie

Hass und Hetze im Internet stellen bereits seit Jahren eine Gefahr für einen demokratischen, vielfältigen und toleranten Diskurs dar. Dennoch scheinen Politik und Justiz trotz einiger Willensbekundungen und weniger Gesetzesänderungen das Problem kaum ernst zu nehmen. Den Plattformbetreibern wird hingegen viel Macht und Verantwortung eingeräumt. Zuletzt haben extremistische Hasskommentare in den pandemiebestimmten Krisenzeiten deutlich an Quantität und Qualität zugenommen. Auch verschwörungsideologische Versatzstücke und desinformierende und manipulative Posts gehören auf Twitter, Facebook und Co. zum normalen und alltäglichen Erscheinungsbild. Woher kommt der ganze Hass und wer verbreitet ihn? Was treibt diese Menschen an? Und beinahe wichtiger: Was macht der Hass mit den betroffenen Personen und was kann man tun, wenn man online angegriffen wird oder diskriminierende Äußerungen sieht?

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