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Details: Frauen- und Kinderschutzhaus der Stadt Wernigerode

Allgemeines

Art der Institution
Schutzhaus
Mitgliedschaft im Landespräventionsrat Sachsen-Anhalt
Ja

Kontaktdaten der Institution

Ansprechpartner
Petra Heinrich und Nadine Albrecht
Telefon
03943 654512
E-Mail
sozialamt@wernigerode.de
Homepage
www.wernigerode.de

Angaben zum Präventionsangebot

Art der Prävention
Sekundäre (selektive) Prävention
Thema
Opferschutz
Beschreibung
Das Frauen- und Kinderschutzhaus wird in Wernigerode durch die Stadtverwaltung Wernigerode getragen. Das Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt und der Landkreis Harz fördern das Frauen- und Kinderschutzhaus und die dazugehörige Beratungsstelle.

Im Frauen- und Kinderschutzhaus der Stadt Wernigerode befinden sich vier schön eingerichtete Zimmer, die Platz für 4 Frauen und 4 Kinder bieten. Im Stil einer Wohngemeinschaft gibt es eine gemeinsame Küche, einen gemeinsamen Essbereich, einen gemeinsamen Wohnzimmerbereich und gemeinschaftlich zu nutzende Sanitäreinrichtungen. Ein großer abgeschlossener Garten schafft Platz für "geschützte Bewegung" an frischer Luft und bietet Raum für die Kinder. Das Haus ist barrierfrei gestaltet. Die Aufnahme von Kleintieren und kleinen Hunden ist möglich, sofern diese verträglich sind.

Im Haus sind in der Zeit von 9 bis 18 Uhr immer drei Sozialpädagoginnen/eine ausgebildete systemische Therapeutin ansprechbar. Die vierte Kollegin ist stundenweise bei Bedarf im Haus. In den Abend- und Nachtstunden und an den Wochenenden sind die Kolleginnen über eine 24h-Notrufnummer erreichbar.

Die ambulante Beratungsstelle befindet sich mit im Haus und ist über einen gesonderten Eingang erreichbar.

Anonymität und Schutz sind oberstes Gebot. Das Haus ist brandschutz- und alarmgesichert.
Ziele
- Schutz von gefährdeten und/oder betroffenen Frauen und deren Kinder vor Gewalt im sozialen Nahraum,
- Gewährung von Sicherheit, Abwendung von Gefährdungssituationen und -momenten,
- psychosoziale, finanzielle und existentielle Beratung der gefährdeten und/oder betroffenen Klient*innen,
- Beantragung von existenzsichernden Sozialleistungen,
- Perspektivplanung und kleinschrittige Zielplanung für eine Zukunft ohne Gewalteinwirkung,
- Unterstützung im Strafverfahren,
- Unterstützung und Weitervermittlung zu Ärzten und weiterführenden Hilfsangeboten,
- Networking,
- Aufarbeitung traumatisierender Gewalterlebnisse,
- Schutz der Kinder -> individuelle Planung der Unterstützungsangebote -> ggf. Weitervermittlung,
- Unterstützung in Umgangs- und Kontaktverfahren zu den Kindesvätern,
- Hilfe zur Selbsthilfe!
- nachsorgende Beratungen
Zielgruppe
- von Gewalt im sozialen Nahraum betroffene Frauen und ihre Kinder,
- von Gewalt im sozialen Nahraum bedrohte Frauen und ihre Kinder
Gebiet
Lokal