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Details: Techniker Krankenkasse

Allgemeines

Name des Projektes
IPSY - ein schulbasiertes suchtpräventives Lebenskompetenzprogramm für die Klassenstufen 5 bis 7
Art der Institution
Sonstiges
Mitgliedschaft im Landespräventionsrat Sachsen-Anhalt
Ja

Kontaktdaten der Institution

Ansprechpartner
Juliana Schiwarov und Arlett Dölle
Adresse
Olvenstedter Straße 66
39108 Magdeburg
Telefon
040 46065103464
E-Mail
juliana.schiwarov@tk.de; arlett.doelle@tk.de
Homepage
http://www.ipsy.uni-jena.de/IPSY.html

Angaben zum Präventionsangebot

Art der Prävention
Primäre (universelle) Prävention
Thema
Drogen- und Suchtprävention
Laufzeit
März 2018 - Februar 2022
Beschreibung
Mit den Freunden mithalten, sich erwachsen geben oder gewollt gegen elterliche Normen verstoßen - oft nutzen junge Menschen in unserer Gesellschaft Alkohol und Zigaretten, um die Entwicklungsaufgaben des Jugendalters zu bewältigen oder Rückschläge und Stress zu kompensieren. Hinzu kommt, dass aufgrund der Legalität von Alkohol und Zigaretten und konsumierenden Rollenmodellen in Familie, Peergruppe oder Medien Jugendliche Probleme haben können, sich aufgrund eigener Überzeugungen für oder gegen den Konsum zu entscheiden oder die Grenze zwischen verantwortungsvollem Konsum und Missbrauch zu ziehen. Grenzübertretungen jedoch, insbesondere längerfristige, können massive negative Konsequenzen für den individuellen Lebenslauf haben. Vor diesem Hintergrund wurde das IPSY-Programm gegen den Missbrauch von psychoaktiven Substanzen entwickelt und evaluiert.

IPSY (Information + Psychosoziale Kompetenz = Schutz) ist ein schulbasiertes, suchtpräventives Lebenskompetenzprogramm für die Klassenstufen 5 bis 7. Das Programm besteht aus einem Basisprogramm in Klasse 5 sowie Auffrischungssitzungen in den Klassenstufen 6 und 7. Es wird von geschultem pädagogischen Fachpersonal in der eigenen Schule umgesetzt.

Beim Vermittlertraining zum Programm handelt es sich um eine eintägige Fortbildungsveranstaltung mit dem übergeordneten Ziel, Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen dazu zu befähigen, IPSY mithilfe des strukturierten Programmmanuals selbstständig mit der gesamten Klasse durchzuführen. Neben dem theoretischen und praktischen Hintergrundwissen erhalten die Teilnehmenden auch die notwendigen Programmmanuale.

Die Techniker Krankenkasse fördert dieses vom Arbeitsbereich Jugendforschung der Universität Jena angebotene Projekt. Die Teilnahme am Vermittlertraining sowie der Erhalt des Programmmanuals sind für Schulen, die an der Umsetzung interessiert sind, kostenfrei.

Wenn Sie Interesse am IPSY-Programm oder Fragen dazu haben, melden Sie sich gern direkt bei:
Anne Kilian
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Psychologie - Arbeitsbereich Jugendforschung
Am Steiger 3/Haus 1
07743 Jena

Telefon: 03641/945223
E-Mail: ipsy@uni-jena.de
Ziele
- allgemeine und substanzkonsumspezifische (Lebens-)Kompetenzen fördern,
- Förderung eines verantwortungsvollen Umgangs mit legalen Substanzen wie Alkohol und Zigaretten,
- Erstkonsum von Alkohol und Zigaretten hinauszuzögern und den alterstypischen Anstieg in Konsummengen/Konsumhäufigkeit über das Jugendalter zu reduzieren,
- Konsum illegaler Substanzen verhindern,
- Wissen vermitteln,
- Schulbindung positiv beeinflussen

Ziel der eintägigen Fortbildungsveranstaltung zum Programm ist es, die zukünftigen Vermittelnden (pädagogische Fachkräfte der eigenen Schule) dazu zu befähigen, IPSY mithilfe des strukturierten Programmmanuals selbstständig mit der gesamten Klasse durchzuführen.
Zielgruppe
- Schüler*innen der Klassenstufen 5 bis 7 (11.-13. Lebensjahr),
- pädagogisches Personal an Schulen (Lehrer*innen/Schulsozialpädagog*innen) als Umsetzende
Gebiet
Landesweit